Auswirkungen von „Fabienne“ in München

Verhältnismäßig wenige Einsätze und Schaden verursachte das Sturmtief
„Fabienne“ im Stadtgebiet München.
Zu insgesamt 39 Einsätzen rückte die Feuerwehr aus, um die Auswirkungen des
Sturms zu beseitigen. Dazu gehörten umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste und
eine unter Wasser stehende Straße.

Nennenswert waren zwei Einsätze:
Um 16.23 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einer umgestürzten Buche in der
Osterangerstraße aus. Diese hatte bei ihrem Sturz einen Strommasten mitgerissen.
In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken trugen die Feuerwehr und die Mitarbeiter
der Stadtwerke die Buche ab und beseitigten auch den beschädigten Strommasten.
Die Stadtwerke stellten zwei neue Masten auf, um die Stromversorgung zu einigen
Haushalten wiederherstellen zu können.

Später führte ein Blitzeinschlag um 22.21 Uhr in der Nähe des Bahnhofs
Feldmoching zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr. Eine S-Bahn war zu
diesem Zeitpunkt gerade stadteinwärts unterwegs, als der Blitz in die Oberleitung
und die S-Bahn einschlug. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. Die Fahrgäste
mussten eine knappe Stunde in den Waggons warten, bis die Oberleitung
abgeschaltet und geerdet war. Beim Aussteigen wurden die Fahrgäste durch die
Feuerwehr unterstützt, zu Großraumrettungswägen geleitet und dort betreut. Alle
125 Personen waren unverletzt und konnten die Weiterreise mit einiger
Verzögerung dann mit dem Schienenersatzverkehr antreten.

Die Reparatur der Oberleitung wird laut Bahn noch bis Mittag andauern. Ein
Sachschaden kann vonseiten der Feuerwehr nicht genannt werden.

 

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