Wiesn-Report vom 26.09.2018

Polizeilich gesuchte Wiesnbedienung scheitert bei Fluchtversuch
Am Montag, den 24.09.2018, erhielt die Wiesnwache von ihren Kollegen der Polizei Würzburg den Hinweis, dass ein mit Haftbefehl gesuchter 33-jähriger Würzburger auf dem Oktoberfest als Bedienung arbeiten soll. Da zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, in welchem Zelt der Gesuchte arbeitet, rückten von der Wiesnwache aus zwei zivile Ermittlungsteams zu den Zelten aus. Schließlich konnte der 33-Jährige gegen 22.00 Uhr in einem großen Bierzelt ausfindig gemacht und festgenommen werden.Nachdem er seine Arbeitsutensilien (Weste, Marke etc.) abgegeben hatte, sicherte er den Polizeibeamten zu, sie freiwillig und ohne Aufsehen zur Wiesnwache zu begleiten. Auf dem Weg dorthin nutze er seine wohl letzte Chance zur Flucht und rannte in einer Seitenstraße zwischen zwei Festzelten plötzlich los. Er konnte nach wenigen Metern wieder gestellt werden und trat den Restweg zur Wiesnwache gefesselt und eng begleitet an.

Streit zwischen Fahrgästen und Taxifahrer
eskaliert
Am Montag, 24.09.2018, wollte ein 56-jähriger Deutscher aus
dem Landkreis München mit seiner 55-jährigen thailändischen
Frau sowie fünf Freunden (drei weibliche und zwei männliche
thailändische Touristen) gegen 18.15 Uhr nach ihrem
Wiesnbesuch mit einem Taxi den Nachhauseweg antreten.
An der Schwanthalerhöhe verweigerte jedoch ein 50-jähriger
srilankischer Taxifahrer aus München die Mitnahme der
Gruppe, da alle augenscheinlich zu betrunken waren.
Daraufhin beleidigte der 56-Jährige den Taxifahrer mit den
Worten „Scheiß Ausländer“ sowie „Ausländer raus“.
Es kam nun zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in
deren Verlauf der 56-Jährige, dessen Ehefrau sowie ein
weiterer 58-jähriger Mann aus der Gruppe auf den Taxifahrer
einschlugen.Zum Höhepunkt der Auseinandersetzung zog, nach Angaben
des Taxifahrers, die 55-jährige Ehefrau ihre hochhackigen
Stöckelschuhe aus und versuchte damit auf den Taxifahrer
einzuschlagen. Die Bilanz nach der Auseinandersetzung: Zwei leicht
Verletzte, zwei wechselseitige Anzeigen wegen
Körperverletzung, bzw. gefährlicher Körperverletzung und
Beleidigung.Alle Beteiligten wurden nach der Sachbearbeitung und einer
entsprechenden Sicherheitsleistung entlassen.

„Verlorengegangene“ Kinder wieder mit den Eltern
vereint
Bis zum heutigen Tage wurden auf dem 185. Oktoberfest
bereits fünf Kinder bei der Wiesnwache als vermisst gemeldet.
Zehn weitere Kinder sind Polizeibeamten bereits vor einer
entsprechenden Vermisstenmeldung aufgefallen, bzw. von
anderen Wiesnbesuchern an die Einsatzstreifen auf dem
Gelände übergeben worden. In allen 15 Fällen konnten die
Kinder nach kurzer Zeit an die erleichterten Eltern wieder
übergeben werden.
Bitte beachten Sie:
Haben Sie bitte auf dem Oktoberfestgelände, insbesondere
während der Zeiträume mit einer hohen Besucherdichte,
einen noch engeren Blick auf Ihre kleinen Kinder.
Eine einfache zusätzliche Hilfe, um für den Fall des Falles eine
schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen ist, mit ihren
Kindern für diesen Fall das richtige Verhalten zu besprechen
(sich an Standbetreiber oder Polizei wenden) und eine
Mobilfunkerreichbarkeit auf den Unterarm des Kindes mit
wasserfestem Stift zu notieren.

 

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