Wiesn-Report vom 01.10.2018

Resumee zum vierten 12h Twittermarathon
#Wiesnwache
Bereits zum vierten Mal fand am Freitag, 28.09.2018, der 12h Twittermarathon der Münchner Polizei zum 185. Münchner
Oktoberfest statt. Neben aktuellen Einsätzen, wurden über Präventionsthemen,
sowie die gute und enge Zusammenarbeit der
unterschiedlichen Blaulichtorganisationen vor Ort getwittert.
Der Twittermarathon wurde aus Pietätsgründen aufgrund eines Körperverletzungsdeliktes mit Todesfolge in einem Festzelt gegen 22.30 Uhr abgebrochen.Die Fahndung nach einer Zeugin des Ereignisses konnte auf diesem Kommunikationskanal mit der zu der Zeit
bestehenden guten Reichweite schnell verbreitet werden.Die Frau meldete sich schließlich am darauffolgenden Tag auf einem Münchner Polizeirevier.Bis dahin verlief, wie bereits in den letzten Jahren, der Hashtag Wiesnwache außerordentlich erfolgreich.

Familienzusammenführung in der Wiesn-Wache
Am Sonntag, 30.09.2018 fiel gegen 13.50 Uhr einer 58-Jährigen aus Starnberg gegenüber einem Festzelt ein kleines Mädchen auf, das sich offenbar ohne Begleitung eines Erwachsenen auf dem Festgelände befand. Die Frau brachte das Kind zur Polizei auf die Wiesn-Wache. Hier stellten die Beamten fest, dass das Mädchen 4 Jahre alt ist und mit ihren drei Geschwistern und den Eltern auf die Wiesn gefahren war. Einige Minuten später brachten Wiesnbesucher einen 7-jährigen Buben zu den Beamten der Wiesn-Wache. Sie hatten den Jungen zwischen zwei Festzelten angetroffen. Auch der
Junge hatte seine Eltern offenbar verloren. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei den Kindern um Geschwister handelte.Einige Zeit später kam schließlich die Mutter der beiden aus zur Wiesn-Wache und gab an, dass sie ihre Kinder suchen würde. Die Mutter erklärte, dass sie ihre jüngste Tochter auf dem Arm gehalten habe, als sich die 4-Jährige offenbar von den Eindrücken überwältigt von ihrer Hand losriss und weglief.
Während der Suche war dann schließlich ihr Sohn auch noch verloren gegangen. Die Familie aus dem Landkreis Traunstein konnte wieder vereint die Heimreise antreten.

Faustschlag gegen Mitarbeiter der U-Bahnwache9.
Am Sonntag, 30.09.2018 kam es gegen 17.30 Uhr am U-Bahnhof Theresienwiese zu einem verbalen Streit zwischen zwei Oktoberfestbesuchern.Ein 39-jähriger Mitarbeiter der U-Bahnwache wollte schlichtend eingreifen und die Streitenden trennen. Dabei
drehte sich einer der beiden Beteiligten, ein 21-Jähriger aus dem Landkreis München, unvermittelt um und verpasste dem 39-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht, woraufhin dieser sofort handlungsunfähig zu Boden ging.Der 39-Jährige erlitt dadurch eine Platzwunde, welche ambulant versorgt wurde. Gegen den 21-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung erstellt.

12-Jährige wird betrunken in ein Münchner
Krankenhaus gebracht Ein 70-Jähriger aus dem Münchner Landkreis hatte die 12-
jährige Tochter eines Mitarbeiters am Sonntag, 30.09.2018 mit auf das Oktoberfest genommen.In seinem Beisein durfte sie Bier trinken und sie verloren sich
auf dem Nachhauseweg aus den Augen.Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes fiel die offensichtlich alkoholisierte 12-Jährige auf und sie übergaben sie an den Rettungsdienst, der sie in ein Krankenhaus brachte. Ein Bericht an das Jugendamt wurde erstellt.
1471. Betrunkener Wiesn-Gast verwechselt Container des Sicherheitsdienstes mit Toilettencontainer Nachdem ein 25-jähriger Ungar am Montag, 24.09.2018
ausgiebig auf dem Oktoberfest gefeiert hatte, verspürte er gegen 23.25 Uhr ein menschliches Bedürfnis und suchte eine Toilette auf. Hierbei übersah er aber, dass es sich nicht um einen Toilettencontainer, sondern um einen Container eines
Sicherheitsunternehmens handelte. In dem Container entwendete er zwei Funkgeräte. Als er den Container verließ, wurde er von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes aufgehalten und sie übergaben ihn der Polizei. Er wurde wegen des Diebstahles angezeigt, musste
eine Sicherheitsleistung zahlen und danach wurde er wieder entlassen.

Wiesn-Besucher wird durch Faustschlag schwer
verletzt
Am Freitag, 28.09.2018, gegen 23.30 Uhr, verließ ein 18-jähriger Münchner mit einem Freund das Oktoberfest.Auf dem Weg zur Hackerbrücke wurden sie auf vier junge
Männer aufmerksam, die versuchten, einen dort ohne Insassen stehenden Rettungswagen aufzuschaukeln.Als sie die Männer aufforderten damit aufzuhören, drehte sich einer der Beteiligten um und verpasste dem 18-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht.Aufgrund der Wucht des Schlages schlug der 18-Jährige mit dem Hinterkopf auf den Boden auf. Sofort kamen Passanten zu Hilfe und verständigten den Rettungsdienst.Der 18-Jährige wurde aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen in einem Münchnerr Krankenhaus stationär aufgenommen. Der bislang unbekannte Täter flüchtete mit seiner Gruppe in
Richtung Hackerbrücke. Die Polizei wurde erst durch das Krankenhaus verständigt.
Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 24-27 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kurze, ca. 3 mm lange Haare, Drei-Tage-Bart, kantiges/eckiges Gesicht, sprach hochdeutsch. Bekleidet mit blau-weiß-kariertem
Hemd, Lederhose und beiger Strick-Trachtenjacke.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen
Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Nach Angaben von Zeugen, befanden sich mehrere Passanten vor Ort, darunter auch Ärzte, welche Erste-Hilfe
leisteten. Diese Personen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

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