VIVALDI UND ICH – ab 21. Mai im Kino

© Kimberley Ross/X VERLEIH

(Robert Tanania) VIVALDI UND ICH erzählt eine wundervolle Geschichte weiblicher Selbstbestimmung, eingebettet in die atmosphärische Kulisse des barocken Venedigs und getragen von der Musik Antonio Vivaldis – dem Schöpfer der Vier Jahreszeiten.

Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Dabei stellt der gefeierte Opernregisseur unter Beweis, dass er die Magie von Vivaldis Musik auch auf der großen Leinwand zur vollen Wirkung bringen kann. European Shootingstar 2026 Tecla Insolia („THE ART OF JOY“, BE LOVED) verkörpert die talentierte Geigerin auf der Suche nach der eigenen Identität mit Kraft und besonderem Feingefühl. An ihrer Seite brilliert Michele Riondino (ZEHN WINTER) als ehrgeiziger Komponist, der um künstlerische Anerkennung kämpft. Zwei suchende, ringende Seelen, die über die Musik zusammenfinden. VIVALDI UND ICH ist angelehnt an den historischen Roman STABAT MATER des venezianischen Autors Tiziano Scarpa, der mit Italiens wichtigstem Literaturpreis, dem Premio Strega, ausgezeichnet wurde. Die deutsche Ausgabe erschien im Verlag Klaus Wagenbach.

© Kimberley Ross/X VERLEIH

Die Story

Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia (Tecla Insolia) im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.

Weitere Informationen

Regie: Damiano Michieletto

Drehbuch: Ludovica Rampoldi

Frei nach dem Roman STABAT MATER von Tiziano Scarpa

Darsteller: Tecla Insolia, Michele Riondino, Andrea Pennacchi, Fabrizia Sacchi, Hildegard de Stefano, Cosima Centurioni, Federica Girardello u.v.m.

Produktionsland: Italien, Frankreich 2025

Filmlänge: 111 Min.

Genre: Drama, Musikfilm, Biografie, Geschichte

Musik: Fabio Massimo Capogrosso

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=bKeN-RoWUEE