Versuchtes Tötungsdelikt – Milbertshofen

Blaulicht
Symbolbild

Am Samstag, 18.03.2023, gegen 01.55 Uhr, kam es nach vorherigen Streitigkeiten in einem Bordellbetrieb in der Ingolstädter Straße vor dem dortigen Eingangsbereich zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Personen.

Dabei wurden ein 34-Jähriger mit Wohnsitz in München und ein 27-Jähriger mit Wohnsitz in Bad Tölz von zwei bislang unbekannten Männern mit Faustschlägen, Fußtritten und Bierflaschen attackiert. Schließlich konzentrierten sich die Angriffe vor allem auf den 34-Jährigen. Danach flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Einer der beiden fuhr mit einem Pkw die Ingolstädter Straße stadtauswärts, der andere flüchtete zu Fuß.

Die Polizei war zwischenzeitlich von einem Zeugen verständigt worden und traf an der Örtlichkeit auf die beiden Angegriffenen. Der 34-Jährige wurde in der Folge in ein Krankenhaus gebracht. Dort verschlechterte sich im Laufe der Nacht sein Gesundheitszustand so sehr, dass akute Lebensgefahr festgestellt wurde. Nur durch eine Notoperation konnte sein Zustand wieder stabilisiert werden. Aktuell befindet er sich im künstlichen Koma.

Die Ermittlungen wurden daraufhin vom Kommissariat 11 des Polizeipräsidiums München übernommen. Das Tatmotiv ist aktuell noch völlig unklar.

Beschreibungen der Tatverdächtigen:

Tatverdächtiger 1:
Ca. 1,70 – 1,75 m groß, ca. 25-35 Jahre alt, schlanke Statur, braune Augen, starke Körperbehaarung (Angaben einer Zeugin aus dem Bordell), dichtes, dunkles Haar, dunkler Bart, bekleidet mit einem dunklen Kapuzenpulli der Marke Champion mit auffälligem Markenschriftzug an der Kapuze sowie einer Jeans und schwarzen Turnschuhen

Tatverdächtiger 2:
ca. 170 m groß, ca. 25 – 35 Jahre alt, kräftige Statur, Bauchansatz, dunkle Haare, dunkler Bart, dunkle Jacke der Marke Adidas, weißes T-Shirt mit Aufdruck, dunkle Jogginghose, weiße Turnschuhe

Zeugenaufruf:
Wer kann Angaben zu den beiden flüchtigen Tatverdächtigen oder auch zum Tatablauf vor dem Bordell “Leierkasten“ machen?

Personen, die hierzu sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an das ermittelnde Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0 oder auch an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.