ONCE UPON A TIME IN GAZA – ab 12. Februar im Kino

© IMMERGUTEFILME Filmdistribution

(Robert Tanania) Mit schwarzem Humor, satirischen Spitzen und Anleihen bei klassischen Genrefilmen zeichnen die Regisseure Tarzan und Arab Nasser ein Porträt von Freundschaft, Überlebenswillen und der politischen Enge, die jede Entscheidung prägt. Ihr Film ist zugleich Märchen, Western und düsterer Kommentar über eine Region, in der selbst das Kino zur Überlebensfrage wird.

© IMMERGUTEFILME Filmdistribution

Die Story

Im von Blockade und Willkür bestimmten Alltag Gazas geraten der unauffällige Student Yahya (Nader Abd Alhay) und der lebenslustige Osama (Majd Eid) in eine Spirale aus kleinen Deals und großer Gefahr. Was als harmloser Nebenverdienst beim Falafel-Verkauf beginnt, zieht bald die Aufmerksamkeit eines selbstherrlichen Polizisten auf sich, der ihre Geschäfte entweder ausnutzen oder zerstören will. Jahre später findet sich Yahya in einem absurden neuen Kapitel wieder: Er wird Hauptdarsteller eines Actionfilms, der mit echten Waffen und praktisch ohne Budget  gedreht wird. Ein Projekt, das die brüchige Grenze zwischen Fiktion und realer Gewalt auf beunruhigende Weise verwischt.

Weitere Informationen

Regie: Tarzan und Arab Nasser

Drehbuch: Tarzan und Arab Nasser, zusammen mit Amer Nasser, Marie Legrand

Darsteller: Nader Abd Alhay, Majd Eid, Ramzi Maqdisi, Issaq Elias u.v.m.

Produktionsland: Frankreich, Palästina, Deutschland, Portugal, Katar, Jordanien, 2025

Filmlänge: 90 Min.

Genre: Tragikomödie, Thriller, Drama

Musik: Amina Bouhafa

FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=b_RzLfpH-m0