Neue Schutzstelle im Münchner Kindl-Heim

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Die Schutzstelle „Wickie“ bietet insgesamt sechs Plätze. Träger der Schutzstelle ist das städtische Münchner Kindl-Heim, das als Zweckbetrieb der Stiftungsverwaltung der Landeshauptstadt geführt wird.

Bürgermeisterin Verena Dietl: „Immer mehr Kinder brauchen einen Schutzplatz, und wir nehmen unsere Verantwortung als öffentlicher Träger ernst. Die Schutzstelle ist für Kinder in akuter Not da, die sofort einen sicheren Ort brauchen.

Das Besondere an der Schutzstelle ist die traumapädagogische Arbeit. Die Schutzstelle ist für die Kinder ein sicherer Ort, um neue Wege zu finden. Deshalb auch der Name ,Wickie‘ nach der Comicfigur: ein cleverer Wikinger, der immer neue Lösungen findet und für Mut, Kreativität, Sicherheit und Klugheit steht.“

In München stehen derzeit insgesamt 204 Inobhutnahmeplätze zur Verfügung. Bereits Ende November 2025 verzeichnete das Stadtjugendamt 336 Inobhutnahmen, davon 91 beim städtischen Träger. Zusätzlich mussten seit 2024 über 50 Kinder mit besonderen Betreuungsbedarfen in städtischen Heimen notuntergebracht werden – 14 dieser Notaufnahmen, das sind 28 Prozent, fanden im Münchner Kindl-Heim statt.