Holetschek wirbt bei Grundschul-Lehrern und Erziehern für Corona-Impfungen – Bayerns Gesundheitsminister: Anmeldung gemäß der neuen Priorisierung über BayIMCO seit Dienstag möglich

Holetschek wirbt bei Grundschul-Lehrern und Erziehern für Corona-Impfungen - Bayerns Gesundheitsminister: Anmeldung gemäß der neuen Priorisierung über BayIMCO seit Dienstag möglich

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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat die Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher dazu aufgerufen, sich rasch gegen Corona impfen zu lassen. Holetschek betonte am Dienstag in München: „Alle Menschen, die seit dem März schneller beim Impfen an der Reihe sind, sollten diese Möglichkeit nutzen. Das gilt zum Beispiel auch für Beschäftigte in Kinderbetreuungseinrichtungen. Denn für jüngere Kinder ist es schwierig, konsequent Abstand zu halten und Masken zu tragen. Deshalb drücken wir hier bei den Impfungen aufs Tempo, um insbesondere die Mitarbeitenden zu schützen.“

Holetschek wirbt bei Grundschul-Lehrern und Erziehern für Corona-Impfungen - Bayerns Gesundheitsminister: Anmeldung gemäß der neuen Priorisierung über BayIMCO seit Dienstag möglich

Der Minister erläuterte: „In Bayern profitieren rund 260.000 Menschen von der neuen Priorisierung. Seit heute ist dafür die Software BayIMCO (Bayerisches Impfmanagement gegen Corona) an die Änderung der Corona-Impfverordnung angepasst worden. Wichtig ist: Falls sich die nun neu Berechtigten schon bei BayIMCO registriert haben, müssen sie sich dort ab heute einmalig erneut einloggen und ihre Daten aktualisieren.“

Impfungen können entweder in den Einrichtungen selbst durch Mobile Teams der Impfzentren oder in einem Impfzentrum über gruppenbezogene Terminslots oder Individualtermine erfolgen. „Wir setzen hier auf pragmatische Lösungen: Die Impfzentren entscheiden selbst flexibel, wie sie die Impfungen sinnvoll und ortsabhängig organisieren beziehungsweise ob die Berechtigten sich selbst über BayIMCO registrieren“, sagte Holetschek. Die konkrete Vorgehensweise stimmen Schulen und Einrichtungen mit den Impfzentren ab.

Familienministerin Carolina Trautner unterstrich: „Die vorgezogene Impfung für alle, die in der Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege tätig sind, ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Wir wollen den Beschäftigten, die Herausragendes leisten, den bestmöglichen Schutz geben, da bei der Kinderbetreuung Abstände nicht eingehalten werden können. Die Teilnahme an Impfungen ist ein freiwilliges Angebot des Freistaats, für das ich aber ausdrücklich werben will. Der Impfstoff von AstraZeneca ist hoch wirksam, sicher und bietet einen umfangreichen Schutz. Impfungen und Tests sind Schlüssel für eine sichere Kinderbetreuung – für Kinder, Beschäftigte und deren Familien.“

Kultusminister Michael Piazolo betonte: „Impfen ist entscheidend, um die Schulen noch sicherer zu machen. Deswegen möchte ich, dass Lehrkräfte, die im Unterricht sind, vorrangig geimpft werden. Das ist ein sehr wichtiger Schritt hin zu noch mehr Präsenzunterricht.”