Herrmann fordert höhere Priorisierung beim nationalen Impfplan -Eigene Impfzentren bei der Bayerischen Polizei

Herrmann fordert höhere Priorisierung beim nationalen Impfplan -Eigene Impfzentren bei der Bayerischen Polizei

Corona-Schutzimpfungen für Polizistinnen und Polizisten: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert höhere Priorisierung beim nationalen Impfplan – Eigene Impfzentren bei der Bayerischen Polizei

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich als Sprecher der Unionsinnenminister bei der Innenministerkonferenz mit Nachdruck für eine Priorisierung von Polizeibeamten beim nationalen Impfplan eingesetzt. “Die Polizei ist unverzichtbar für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und hat eine ganz zentrale Rolle bei der Durchsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen”, argumentierte Herrmann. “Deshalb muss die Polizei in der derzeit brisanten Coronalage bestmöglich einsatzfähig sein, um beispielsweise für den Schutz der Impfzentren zu sorgen und die Einhaltung der Ausgangssperren zu kontrollieren.” Herrmann wies daraufhin, dass Polizeibeamte aufgrund der häufigen Kontakte zur Bevölkerung ein höheres Ansteckungsrisiko haben und deshalb bestmöglich geschützt werden müssen. “Entsprechend brauchen wir genügend Kapazitäten für freiwillige Impfungen unserer Polizistinnen und Polizisten”, forderte Herrmann. +++

Der bayerische Innenminister erklärte, dass die Bayerische Polizei parallel zur Erstellung des nationalen Impfplans auf Bundesebene bereits mit Hochdruck an einem Impfkonzept für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet. “Wir planen eigene Impfzentren mit unseren Polizeiärzten, um die kommunalen Impfzentren zu entlasten und weite Anfahrtswege für die Beschäftigten zu vermeiden”, kündigte Herrmann an. “Die Impfung wird unseren Beschäftigten als freiwillige und kostenlose Leistung zur Verfügung stehen.” Darüber hinaus werde überlegt, inwieweit die Bayerische Polizei kurzfristig freiwerdende Impfkapazitäten in den kommunalen Impfzentren nutzen könnte.

Mit Stand 9. Dezember 2020 weisen derzeit 283 Beschäftige der Bayerischen Polizei eine diagnostizierte SARS-CoV-2-Infektion auf. Als genesen gelten seit 9. März 2020 917 Beschäftigte der Bayerischen Polizei.