Helios Klinikum München West klärt über Erkrankungen am Enddarm auf

Erkrankungen im Enddarmbereich werden aus Scham häufig verschwiegen und ausgesessen – und das, obwohl die Patienten unter großen Schmerzen leiden. Im Rahmen des Gesundheitsforums Pasing sprechen Chefarzt Dr. Erich Bielesch und sein Team von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie über Erkrankungen am Enddarm wie Hämorrhoiden oder Analfissuren.

Betroffene und Interessierte erfahren, welche Erkrankungen es im Enddarmbereich gibt, wie man sie erfolgreich behandeln kann und was jeder selbst präventiv tun kann. Eingeladen als Gastreferent ist der Proktologe Dr. Moritz Komm vom Städtischen Klinikum München Neuperlach, der über Analabszesse sprechen wird.

Nach den Vorträgen steht ausreichend Zeit für persönliche Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Zudem ist eine Vorstellung in der Proktologischen Sprechstunde möglich. Um eine telefonische Terminvereinbarung unter (089) 8892­-2315 wird gebeten.

Beginn der Veranstaltung ist am Donnerstag, 8. März 2018 um 18 Uhr. Sie findet im Lehrsaal im 4. OG des Helios Klinikums München West, Steinerweg 5, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Mehr als jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet unter Erkrankungen im Bereich des Enddarms. Häufig, aber nicht ausschließlich, handelt es sich dabei um ein Hämorrhoidalleiden, besonders bei den über 50-Jährigen. Zu den Ursachen gehören unter anderem Übergewicht, Krampfadern, Verstopfung oder zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Aus Angst und Scham scheuen viele einen Arztbesuch und verzögern unnötig die Behandlung. Dabei kann es sich auch um andere Erkrankungen handeln, die ähnliche Symptome wie Hämorrhoiden aufweisen. Im Zweifel sollten Beschwerden, zum Beispiel Probleme beim Stuhlgang, ein Nässen oder Jucken in der Analregion, immer von einem Arzt abgeklärt werden.

Das Helios Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 400 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 16 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 20.000 stationäre sowie weitere 26.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

 

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