Halbzeitbericht des Münchner Christkindlmarktes 2018

Münchner Christkindlmarktes 2013Nach der Eröffnung am 27. November und einer Laufzeit von 14 Tagen sprechen die Marktkaufleute zufrieden von einem stabilen Verlauf des Münchner Christkindlmarktes. Das veranstaltende Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Landeshauptstadt München schätzt die Zahl der Gäste zur Halbzeit auf rund 1,5 Millionen (2017: 1,5 Millionen).

Nach Beobachtung der Marktkaufleute besuchten neben Stammkunden und Einheimischen wieder viele Touristen den traditionsreichen Weihnachtsmarkt: Auffällig viele Gäste kamen aus Spanien, aber auch aus Russland und Asien, den USA, Frankreich und Italien.

Trotz stürmischer Windböen und Regenschauer war der Große Krampuslauf am Sonntag, 9. Dezember, sehr gut besucht. Rund 300 Krampusse und Perchten von 30 Gruppen aus Oberbayern, Österreich und Südtirol zogen über den Christkindlmarkt und zeigten dem Münchner Publikum und den Touristen die Vielfalt dieses alpenländischen Brauchtums. Wer den Lauf verpasst hat, bekommt am Sonntag, 23. Dezember, 16 bis 17 Uhr, nochmals die Gelegenheit, die zottigen Gesellen beim „Kleinen Krampuslauf“ über den Christkindlmarkt zu bewundern.

Das inklusive Gemeinschaftserlebnis für alle „Singen unterm Christbaum“, ein Kooperationsprojekt von Kulturreferat,

RAW und den Marktkaufleuten, zog an den beiden ersten Advents-donnerstagen insgesamt geschätzte 800 Christkindlmarkt-Gäste an. Schnell vergriffen waren die kostenlos verteilten Liederhefte, sodass die bekannte BR-Moderatorin Traudi Siferlinger und die Musikerin Monika Drasch mit ihrer grünen Geige erfolgreich zum Selber-Singen auffordern konnten. Wer Lust zum Singen hat: „Singen unterm Christbaum“ findet noch zweimal an den Donnerstagen,13. und 20. Dezember, jeweils 17 bis 17.30 Uhr, am Kripperlmarkt des Münchner Christkindlmarkts in der Neuhauser Straße vor der Michaelskirche statt.

Einkauftrends

Glühwein mal anders: Die neu kreierte Glühwein-Bratwurst fand reißenden Absatz und schmeckte auch zu fruchtigen Punsch-Kreationen, die voll im Trend lagen. Bei der Weihnachtsbäckerei verhielt sich die Kundschaft traditionell: Stollen und Lebkuchen waren gefragt. Um dem Frösteln bei Wind und Wetter vorzubeugen, waren gebrannte Mandeln die rettenden Wärmespender. An den neuen „Sternenweg“ in der Sendlinger Straße muss sich die (Stamm-)Kundschaft noch gewöhnen. Am zweiten Adventswochenende waren aber auch dort die Standlleute mit den Umsätzen zufrieden.

Naschwerk in der Himmelswerkstatt

Noch bis zum Samstag, 15. Dezember, ist die Himmelswerkstatt für Kinder von sechs bis zwölf Jahren in der Ratstrinkstube im Rathaus geöffnet. Bisher kamen 910 kleine Engerl angeflogen und gestalteten kreativ Weihnachtsgeschenke unter dem Motto „Upcycling – Aus Alt mach Neu!“. In der neuen Naschwerkstatt musste der Rohstoff „Schokolade“ stetig nachgeliefert werden, um die aus alten Behältnissen hergestellten Bonbonnieren mit selbst gemachten Pralinen zu befüllen. Die Himmelswerkstatt war auch international gefragt: Aus Irland, Italien, Spanien und sogar aus Indien kamen die jungen Gäste. Einen Besuch statteten auch die australischen Artisten des Circus Oz, der gerade auf Tollwood gastiert, dem Bastelparadies ab und ließen ihre Kinder in der Obhut der betreuenden Künstler und Pädagogen der Himmelswerkstatt.

Marktkaufleute des Münchner Christkindlmarktes aktiv

Dank der finanziellen Unterstützung der Marktkaufleute zog täglich der Nikolaus über den Christkindlmarkt und war beliebtes Fotoobjekt. Zweimal (2. und 9. Dezember) lud der Kasperl Zettl Kinder in sein Kasperltheater ein. Die tägliche Adventsmusik live vom Rathausbalkon trug zur weihnachtlichen Stimmung am Christkindlmarkt bei.

 

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