Ein Christbaum für München aus Burghausen

Christbaum 2017 Aufstellung auf dem Münchner MarienplatzDie Christbaumspende für die Landeshauptstadt München kommt in diesem Jahr aus Burghausen im Südosten Bayerns. Der Christbaum, eine serbische Fichte, nach Fällung sechs Tonnen schwer, wurde von Annemarie und Georg Rott 1969 anlässlich ihrer Hochzeit nahe ihres Hauses im Salzachtal gepflanzt. Da bei dem mittlerweile 24 Meter hohen Baum Windbruchgefahr bestand, überließ das Ehepaar Rott diesen „Hochzeitsbaum“ ihrer Heimatstadt als „Christbaum für München“, der am Montag, 6. November, geschlagen wurde.

Heute um 6 Uhr früh lieferte die Stadt Burghausen den Christbaum für München am Marienplatz an. Feuerwehrmänner der Münchner Berufsfeuerwehr sorgten mit schwerem Gerät dafür, dass der Baum unbeschadet aufgerichtet und mit dem Kran in das zwei Meter tiefe Bodenloch vor dem Neuen Rathaus versenkt und verkeilt wurde.

Die Mitarbeiter des städtischen Baureferats, Abteilung Straßenbeleuchtung, schmücken den Baum mit Lichterketten. Im Rahmen der Eröffnung des traditionsreichen  Weihnachtsmarkts am Montag, 27. November, 17 Uhr, übergibt der erste Bürgermeister von Burghausen, Hans Steindl, die grüne Spende offiziell der Münchner Bevölkerung. Bis zum 24. Dezember wird die Fichte das Wahrzeichen des Münchner Christkindlmarktes sein.

Am 10. Januar 2018 wird der Christbaum von der Münchner Berufsfeuerwehr abgebaut und steht für eine weitere Karriere als Maibaum zur Verfügung. Interessenten können sich ab sofort beim Direktorium der Landeshauptstadt München unter der Rufnummer 2 33-9 25 65 bei Gabriele Höber melden.

Seit 1977 kommt die Landeshauptstadt München in den Genuss einer Christbaumspende. Die Warteliste der Gemeinden, die sich als Spender anbieten, ist lang. Als Dank für den Christbaum darf die Spenderortschaft während des Münchner Christkindlmarktes im Prunkhof des Rathauses Glühwein ausschenken und sich als touristische Destination präsentieren.

Gelegen an der Salzach und in unmittelbarer Nähe zu Österreich ist Burghausen nicht nur berühmt für die längste Burganlage der Welt, sondern auch für die Internationale Jazzwoche Burghausen. Als Teil der grenzübergreifenden Tourismusregion „Seelentium“ im Dreiländereck Bayern – Oberösterreich – Salzburg setzt Burghausen auf nachhaltigen Tourismus.

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