Ein Christbaum für München 2018 aus Farchant

Ein Christbaum für München aus FarchantDer Christbaum für den Marienplatz ist da. Die Baumspende  für die Landeshauptstadt München kommt in diesem Jahr von der Gemeinde Farchant in der bayerischen Zugspitz-Region, nur einen Sprung von Garmisch-Partenkirchen entfernt.
Der 142 Jahre alte und weit ausladende Baum von 8,5 Tonnen Gewicht und 31 Metern Höhe beschattete die ausgedehnten Enzianwiesen im Bereich der nördlichen Viehweiden. Er wurde am Samstag, 10. November, geschlagen. Nach der Fällung 25 Meter lang und 4,5 Tonnen schwer, wurde die Fichte für den Abtransport auf einen Tieflader geladen.

Heute Morgen um 5 Uhr lieferte die Gemeinde Farchant den Christbaum für München am Marienplatz an. Feuerwehrmänner der Münchner Berufsfeuerwehr sorgten mit schwerem Gerät dafür, dass der Baum unbeschadet aufgerichtet und mit dem Kran in das zwei Meter tiefe Bodenloch vor dem Neuen Rathaus versenkt und verkeilt wurde. Die Mitarbeiter des städtischen Baureferats, Abteilung Straßenbeleuchtung, werden nun zwei Tage lang den Baum mit Lichterketten schmücken.

Bis zum 24. Dezember wird die Farchanter Fichte das Wahrzeichen des Münchner Christkindlmarktes sein. Im Rahmen der Eröffnung des traditionsreichen Weihnachtsmarkts am Dienstag, 27. November, 17 Uhr, übergibt der erste Bürgermeister von Farchant, Martin Wohlketzetter, die grüne Spende offiziell der Münchner Bevölkerung.

 

Am 9. Januar 2019 wird der Christbaum von der Münchner Berufsfeuerwehr wieder abgebaut und steht für eine weitere Karriere als Maibaum zur Verfügung. Interessenten können sich ab sofort beim Direktorium der Landeshauptstadt München unter der Telefonnummer 233-9 25 65 bei Gabriele Höber melden.


Seit 1977 kommt die Landeshauptstadt München in den Genuss einer  Christbaumspende. Die Warteliste der Gemeinden, die sich als Spender anbieten, ist lang. Als Dank für den Christbaum dürfen die Ortschaften aus dem In- und Ausland (Österreich, Italien) während des Münchner Christkindlmarktes im Prunkhof des Rathauses Glühwein ausschenken und sich  als touristische Destination präsentieren.

An der Loisach gelegen, wirbt Farchant für sich als Reiseziel mit Naturerlebnissen wie der idyllischen „Farchanter Viehweide“ und den Kuhfluchtwasserfällen, die mit 270 Metern Höhe zu den höchsten in ganz Deutschland zählen, aber auch mit gelebtem Brauchtum und Tradition mit Blasmusik, Bauerntheater und Waldfesten. Wenn es schneit, sind Wintersportler willkommen: Mit dem Skihang „Am Ried“, einer 250 Meter langen
Rodelbahn und einer 33 Kilometer langen Langlaufloipe von Farchant über
Oberau bis Eschenlohe ist die Gemeinde gut aufgestellt.

 

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