Mit großer Freude haben die Wiesn Wirte auf die Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgerichts reagiert, dass die Vergabesperre für zwei Festzelte aufgehoben wird. Christan Schottenhamel: „Damit ist die Wiesn 2026 gesichert. Der Aufau kann starten, darüber sind
wir sehr glücklich!“
Auch bei Lorenz Stiftl, der heuer zum ersten Mal das Paulaner Festzelt betreiben wird, ist die Erleichterung groß. Jetzt muss das Gericht im Hauptsache-Verfahren darüber befinden, ob die Zeltplätze auf der Wiesn nach europäischem Recht vergeben werden müssen, oder ob die bestehende Praxis beibehalten wird. Das kann sich aber noch Monate hinziehen. Deshalb hatte der Kläger gefordert, dass die Vergabe für die beiden Zelte so lange nicht erteilt werden kann, bis das Hauptsache-Verfahren beendet ist. Christan Schottenhamel: „Es freut uns, dass das Gericht so entschieden hat. Denn der Kläger Alexander Egger hätte, selbst wenn er das Verfahren gewinnen würde, keine Chance mehr, den Zuschlag zu bekommen. Dazu fehlt einfach die Zeit. Ganz zu schweigen vom Aufbau.“
„Mit seiner Klagewut hat Egger nur Schaden angerichtet und völlig unnötig für große Verunsicherung bei unseren Mitarbeitern und Gästen gesorgt und das Ansehen Münchens beschädigt“, kommenert Wiesn Wirte-Sprecher Peter Inselkammer. Neben den Klagen gegen Schottenhamel und Paulaner geht der Wirt auch noch gegen die Schützenliesl auf der Oiden Wiens vor. Da stellt sich Christian Schottenhamel die Frage: „Möchte er sich dann eines aussuchen oder gleich alle drei Zelte haben, wenn er gewinnt?“ Beide Sprecher gehen davon
aus, „dass die Entscheidung in der Hauptsache so ausgeht, dass Regionalität, unser schönes Brauchtum und die bayerische Traditon erhalten bleiben.“
