DIE DINGE DES LEBENS · Romy Schneider & Alain Delon
Eine Hommage: Lesung/Vortrag/Konzert
Ein Abend über große Gefühle, Kino-Geschichte und europäische Zeitgeschichte im Max-Joseph-Saal in der Münchner Residenz: In Lesung, Vortrag und Musik nähert sich das Programm der außergewöhnlichen Liebes- und Lebensgeschichte von Romy Schneider und Alain Delon – von der ersten Begegnung am Set in Paris bis zu ihrem frühen Tod – und der lebenslangen Verbundenheit der beiden.
Der Autor und Publizist Thilo Wydra lässt in einer Lesung aus seinem Werk die intensive Beziehung der beiden Filmikonen lebendig werden, während der Historiker Prof. Dr. Andreas Wirsching den zeitgeschichtlichen Rahmen zwischen Deutschland und Frankreich beleuchtet, und zwar unter dem Titel »Deutsch-französische Liebe? Eine europäische Geschichte«.
„Sie waren eines der glamourösesten Liebespaare der 1960er Jahre und drehten drei Kinofilme miteinander – darunter den legendären Kultfilm Der Swimmingpool. 1958 begegneten sie sich erstmals in Paris bei den Dreharbeiten der Arthur-Schnitzler-Verfilmung Christine. Trotz der schmerzlichen Trennung im Dezember 1963 standen sie vier Jahre später erneut als Liebespaar vor der Kamera. Es begann eine Freundschaft, die bis zu Romy Schneiders frühem und tragischem Tod im Mai 1982 anhielt. Als sie starb, war es Alain Delon, der sich um alles kümmerte. Sie war für ihn die Liebe seines Lebens.“
(Auszug aus dem Buch „Eine Liebe in Paris – Romy & Alain“, Thilo Wydra, Heyne Verlag)
Für die musikalische Atmosphäre sorgt die Band LES CIGOGNES mit Volker Giesek (Piano), Tom Peschel (Kontrabass), Wolfgang Peyerl (Schlagzeug), Jörg Florian Müller (Piano), Sarah Kaspar (Gesang) und Sandro Luzzu (Gesang) mit 15 Musikstücken: Aus den Filmen der beiden Weltstars, mit Jazzstandards und französische Popsongs, teils neu arrangiert.
Durch den Abend führen Justina Hoegerl (künstlerische Leitung und Organisation) und Andreas Borcherding.
Residenz München, Max-Joseph-Saal
DEUTSCH-FRANZÖSISCHER KULTURABEND
21.01.2026 Einlass 18:30 Uhr – Beginn 19:30 Uhr
Tickets bei München-Ticket: EUR 49,00 · EUR 39,00 · EUR 29,00 (Reihenbestuhlung)
Musikalische Leitung: Wolfgang Peyerl
Technische Leitung: Thomas Hüttl
Büchertisch: Buchhandlung Lehmkuhl OHG
Catering: Käfer Gastronomie GmbH
MITWIRKENDE
Lesung: Thilo Wydra, geboren 1968 in Wiesbaden, lebt in München. Nach dem Studium der Komparatistik, Germanistik, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft an den Universitäten Mainz und Dijon (Burgund) arbeitet er seit den frühen 1990er Jahren als freier Autor und Publizist und hat in verschiedenen Zeitungen (Der Tagesspiegel, FAZ, NZZ am Sonntag, etc.) und Zeitschriften publiziert. Von 2004 bis 2011 war er Deutschland-Korrespondent der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.
Zeitgeschichte: Prof. Dr. Andreas Wirsching, bis September 2025 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte an der LMU München und Lehrstuhlinhaber, hält zur Einführung einen Vortrag über das deutsch-französische Verhältnis aus europäischer Sicht. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die vergleichende deutsche und französische Geschichte des 20. Jahrhunderts und die Geschichte von Paris in der Neuzeit. Neben zahlreichen Schriften zu den Themen Demokratie und Europa, veröffentlichte er 2020 mit Madame Hélène Miard-Delacroix das Buch »Von Erbfeinden zu guten Nachbarn. Ein deutschfranzösischer Dialog«.
Musik: LES CIGOGNES – die neu formierte Band aus bekannten Münchner Musikgrößen (Volker Giesek, Tom Peschel, Wolfgang Peyerl, Jörg Florian Müller und den Sängern Sarah Kaspar und Sandro Luzzu) spielt und interpretiert Musikstücke aus den Filmen Der Swimmingpool, Califfa und Les Choses de la Vie, sowie Jazzstandards und französische Popsongs.
Moderation: Justina Hoegerl wirkte als Schauspielerin und Chansonnière in zahlreichen Theater- und Musical-Produktionen im In- und Ausland mit. Sie ist zudem als Autorin von Theaterrevuen, Mikrogeschichten und lyrischen Texten tätig – genauso wie als Moderatorin und Gastgeberin prominent besetzter Talks zu Gesellschaftsthemen unserer Zeit. Besonders engagiert sie sich für die Stärkung und Weiterentwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und initiiert dafür regelmäßig Kulturabende in München, Hamburg und in Berlin.
Moderation: Andreas Borcherding gab 1982 unter der Regie von Ruth Drexel sein Bühnendebüt am neu gegründeten Münchner Volkstheater. Seither war er neben zahllosen Theaterengagements in weit über 200 Rollen für Film und TV zu sehen, ebenso als bekannter Sprecher aus deutschen Synchronfassungen. Beim legendären Starkbieranstich auf dem Nockherberg war er als Ministerpräsident Beckstein genauso zu sehen wie in der Kult-Telenovela »Sturm der Liebe« als Hotelbesitzer Götz Zastrow.

