Der Ritter mit den goldenen Augen zieht alle in ihren Bann: „Die beste Inszenierung, die seit langem in der Arena geboten wurde“ schreibt der Münchner Merkur.
„Donnernde Hufe, splitternde Lanzen, begeisterte Zuschauer – das Kaltenberger Ritterturnier setzt neue Maßstäbe in Sachen Effekte und Spektakel“, findet das Landsberger Tagblatt. Nach dem gelungenen Premieren-Wochenende fiebert Kaltenberg dem ersten Nachtturnier am Freitag, dem 18. Juli, entgegen.
Wer wagt, gewinnt. Dieses Motto gilt nicht nur für die Ritter in der Arena beim Lanzengang, sondern auch für das Kreativteam, das in jedem Jahr vor der Herausforderung steht, dem Publikum eine neue packende Inszenierung darzubieten. In diesem Jahr setzte Regisseur Alexander May mit Britta Steffenhagen und Boris Aljinovic dabei erstmals auf zwei Live-Sprecher, die das Geschehen in der Arena erzählerisch begleiteten. Und dieser Kniff hat sich gelohnt. Die beiden moderations- und hörspielerfahrenden Schauspieler verliehen den Figuren Charakter und der Story mehr inhaltliche Tiefe und erzählerische Dynamik. Kein Wunder, dass es das Publikum kaum auf den Sitzen hielt, und gleich der erste Lanzengang mit einer Welle gefeiert wurde.
„Der Ritter mit den goldenen Augen“ bestach zudem durch faszinierende Kostüme wie die riesenhaften Marionetten, mit denen die Handlung ihren Anfang nahm. Fantastisch umgesetzt wurde auch der Szenenwechsel vom Turnier- auf den Marktplatz. Oder die düstere Verwandlung Kaltenbergs unter den rotschwarzen Fahnen des Schwarzen Ritters Grimm. Ein Highlight einmal mehr waren die atemberaubenden Pferdestunts, bei denen vor allem der junge Marco Luraschi brillierte, der in Frankreich jüngst als bester Schauspieler beim Fest des französischen Films in Angoulême ausgezeichnet wurde. Der Auftakt war also mehr als gelungen. Doch nun fiebern die Darsteller bereits dem ersten von zwei Nachtturnieren am Freitag entgegen. Dann nämlich entfalten die Licht- und Pyroeffekte der Show eine noch stärkere Wirkung.
