Vom 19. September bis zum 4. Oktober findet auf der Theresienwiese das größte Volksfest der Welt statt. Beim 191. Oktoberfest wird dieses Jahr 16 Tage lang gefeiert. Den Auftakt bildet der traditionelle Fassanstich durch Oberbürgermeister Dominik Krause am 19. September, um 12 Uhr, in der Festhalle Schottenhamel.
Der Krug ist auch mit handgearbeitetem Zinndeckel erhältlich. Auf ihm wird jährlich eine andere, mit dem Oktoberfest verbundene Münchner Persönlichkeit geehrt. Dieses Jahr ist es Betty Feldl vom Teufelsrad. Sie übernahm nach dem Tod ihres Mannes Rudolf Feldl im Jahr 1970 die Leitung des traditionsreichen Teufelsrads und führte das Fahrgeschäft bis zu ihrem Tod im Jahr 2002. In einer Zeit, in der viele traditionelle Fahrgeschäfte modernisiert oder aufgegeben wurden, bewahrte sie das Teufelsrad in seiner ursprünglichen Form als einziges erhaltenes Exemplar seiner Art.
Der Krug erweitert die 1978 begonnene Reihe von Sammlerkrügen.

Die Firma Rastal in Höhr-Grenzhausen/Westerwald stellt ihn aus grauem Steinzeug (Keferloher) in einer streng limitierten Stückzahl her.
Der Oktoberfest™ Sammlerkrug 2026 kostet 34,90 Euro, mit Zinndeckel 54,90 Euro, und ist im offiziellen Shop sowie im Souvenirhandel auf der Festwiese und in der Tourist Information im Rathaus am Marienplatz erhältlich. Zudem ist der Krug im Paket zur Wiesn von München Tourismus enthalten.
Umzug des Fundbüros
Das Fundbüro auf der Wiesn ist umgezogen. Künftig können die Fundstücke, im Deutschen Museum Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe abgeholt werden. Der Eingang befindet sich rechts neben dem Haupteingang des Museums, fußläufig zum Festgelände. Geöffnet ist das Fundbüro täglich von 13 bis 20 Uhr. Fundstücke aus Zelten, Fahrgeschäften oder vom Gelände werden frühestens am Tag nach dem Auffinden abgeliefert. Es ist daher empfehlenswert, ein bis zwei Tage abzuwarten, bevor das Fundbüro aufgesucht wird.
Verbesserte Besucherlenkung
Die Flächen des bisherigen Fundbüros im Servicezentrum hat das Kreisverwaltungsreferat für die neugeschaffenen Koordinierungsstelle zur Verfügung gestellt. Hier und im Sicherheitsraum wird künftig ein modernes Beobachtungsmanagement sowie die Steuerung der Besucherströme stattfinden und für den Informationsfluss zwischen allen beteiligten Sicherheitsbehörden und der Veranstaltungsorganisation gesorgt werden.
Mit diesen Maßnahmen wird sichergestellt, dass Überfüllungssituationen rechtzeitig erkannt und aufgelöst werden. Die Stadt hat darüber hinaus die Kampagne „How to Wiesn“ entwickelt, die bereits im Mai 2026 gestartet ist. Die Botschaften an die Gäste sind dabei klar: Während der Woche ist es am schönsten auf dem Oktoberfest, statt Warteschlangen vor den Zelten zu bilden, sollte man die Schaustellerstraße oder die Oide Wiesn besuchen und die Wiesn hat nicht nur einen Eingang.
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