100 Jahre Münchener Universitätsgesellschaft: Ein Jahr der Highlights

Quelle Weimer & Paulus GmbH

Eine der bedeutendsten und ältesten Universitätsgesellschaften wird 100 Jahre alt und feiert dies mit zahlreichen Highlights. Insgesamt sieben unterschiedliche Formate stehen auf dem Jubiläumsprogramm der MUG – darunter ein Festakt im Alten Rathaus, ein Science Slam für Studierende sowie ein feierliches Festkonzert des Münchener Universitäts-Chors.

Bereits zum Auftakt wartet ein echter Kracher: Der „Science Day“ am 23. April 2022 im Audimax. Zahlreiche namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – unter anderem die Professoren Harald Lesch und Hans-Werner Sinn – sprechen über „Die größten Risiken unserer Zeit“.

Der Verein der Freunde und Förderer der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde am 16. Juni 1922 gegründet. Neben dem Rektor der Universität Erich von Drygalski gehörte unter anderem der bayerische Ministerpräsident Hugo Graf von und zu
Lerchenfeld auf Köfering und Schönberg zu den Gründern. Zudem Generaldirektoren großer Münchner Unternehmen sowie zahlreiche Großbürger und Kunstschaffende. Insgesamt mehr als hundert Persönlichkeiten von Rang und Einfluss der bayerischen
Öffentlichkeit traten der Universitätsgesellschaft bei. Heute zählt die MUG knapp 2.000 Mitglieder und leistet einen wertvollen Beitrag für Lehre, Wissenschaft und Forschung am Universitätsstandort München. Allein in den letzten zehn Jahren konnte die Münchener Universitätsgesellschaft Projekte der Ludwig-Maximilians-Universität mit über sieben Millionen Euro unterstützen.

Bildung und Forschung fördern, Zukunft sichern! Der Leitspruch der Münchener Universitätsgesellschaft deutet schon darauf hin, worauf es ihr seit stolzen einhundert Jahren ankommt: Auf Wissensvermittlung, exzellente Forschung und nicht zuletzt immer
auch den Blick nach vorne. „Klimawandel, Pandemien, Inflation, Cyberrisiken. Das alles sind Themen, denen wir uns jetzt verstärkt widmen müssen“, sagt der Vorsitzende der Uni-Gesellschaft Prof. Peter Höppe. „Wissenschaft soll dabei nicht nur genaue Arbeit leisten, sondern sie muss wichtige Ergebnisse auch in die Öffentlichkeit tragen.“

Dass die Münchener Universitätsgesellschaft ihr Selbstverständnis als zukunftsweisende Wissensvermittlerin ernst nimmt, zeigt sich schon bei einem Blick auf die erste Veranstaltung im Jubiläumsjahr: Der Science Day am 23. April im Audimax der LMU.
Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler findet man da im Programm, allen voran der Physiker und Philosoph Prof. Harald Lesch, die Virologin Prof. Melanie Brinkmann und der Ökonom Prof. Hans-Werner Sinn. Und die Unigesellschaft geht gleich
aufs Ganze: Um „Die größten Risiken unserer Zeit“ wird es den ganzen Tag über gehen, um die spannenden Themen des 21. Jahrhunderts also, über zehn Vorträge verteilt. Kommen darf jede und jeder Interessierte.

Auch für Studierende und Lehrende hält die Uni-Gesellschaft dieses Jahr etwas Besonderes parat. Sie dürfen sich auf ein ganz neues Veranstaltungsformat freuen: Den Science Slam am 19. Mai. Ob gerappt, gereimt oder getanzt, als TED Talk, Poetry Slam
oder Freestyle-Performance. Wissenschaft endet an diesem Abend nicht in Papers und Büchern, sie wird auf die Bühne gebracht.

Neben Angeboten gelebter Wissenschaft will man dieses so besondere 100-Jahre-Jubiläumsjahr natürlich auch feierlich begehen: Geplant sind ein Festkonzert des Münchener Universitäts-Chors sowie ein feierlicher Festakt im Alten Rathaus mit dem
Präsidenten der LMU, dem Wissenschaftsminister, dem Oberbürgermeister und zahlreicher Prominenz.

Bei all den Highlights darf allerdings nicht die Signifikanz der alltäglichen Arbeit der Münchener Universitätsgesellschaft übersehen werden. Die Bedeutung ihrer Förderungen ist heute – im Zeitalter von Krisen, Populismus und Fake News – kaum zu überschätzen. Als Sucherin nach Wahrheit strebt Wissenschaft nach Erkenntnis, auf die sich Unternehmen, Regierungen und ganze Gesellschaften stützen. Ihre spezifische Stärke ist es, außerhalb aufgeheizter Debatten zu stehen und erst einmal Fakten zu schaffen.

„Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist dankbar für die langjährige und kontinuierliche Unterstützung durch die Münchener Universitätsgesellschaft, die nicht nur zahlreiche Projekte in Forschung und Lehre fördert, sondern auch durch ihre vielfältigen Aktivitäten eine große Bereicherung für das universitäre Leben der LMU darstellt“, betont Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der MUG-Chef Prof. Peter Höppe bekräftigt: „Wir sind stolz, auf eine so lange Geschichte zurückblicken zu können. Das Erbe unserer Gründungsväter, zu denen Thomas Mann und der Polarforscher Erich von Drygalski gehören, wollen wir heute weiterführen. Wir brauchen Unterstützerinnen und Unterstützer, damit uns das auch in Zukunft gelingt. Unser Ziel ist es auch, das Jubiläum zu nutzen, neue Mitglieder, Sponsoren und Unterstützer für die Münchener Universitätsgesellschaft und ihre Ziele zu begeistern und zu gewinnen.“ Schließlich sehe man im Jubiläumsjahr keinen Schlusspunkt, sondern vielmehr den Auftakt für das nächste Jahrhundert. Für die LMU und die Wissenschaft.